KlinikRente-Aktuell 02/2008


KlinikRente verstärkt das Konsortium!

Im März sind die Deutsche Ärzteversicherung und die DBV-Winthertur dem Träger-konsortium des Branchenversorgungswerkes KlinikRente beigetreten. Gemeinsam mit der Swiss Life, der Volksfürsorge und dem Konsortialführer Allianz bilden sie eine solide Basis für die langfristig stabile Versorgung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Auf mehr als 800 Mitgliedseinrichtungen ist das Versorgungswerk KlinikRente seit der Gründung im Jahr 2002 kontinuierlich gewachsen. Immer mehr Krankenhäuser und Pflege-einrichtungen setzen damit auf das auf Initiative des BDPK - Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. - gegründete Versorgungswerk. Hierdurch können die Arbeitnehmer dieser Mitgliedseinrichtungen die betriebliche Altersversorgung über einen deutschland-weiten Branchenstandard umsetzen.

Mitgliedseinrichtungen (Klick vergrössern!)

»Hohe Sicherheit und eine stabile Administration sowie hohe Kompetenz in der Beratung waren aus Sicht der Kliniken schon bei der Gründung die wesentlichen Anforderungen an ein Versorgungswerk«, so Karl Heinrich Rehfeld, BDPK-Präsident. Die demografischen Veränderungen und die Rente mit 67 können in der Zukunft auch zu Problemen der Arbeitgeber werden. Wenn die staatlich geförderten Vorruhestandsregelungen abgeschafft werden und gleichzeitig das Renteneintrittsalter steigt, kommen zusätzliche Kosten auf die Arbeitgeber zu.

So ist es z. B. schwer vorstellbar, dass Ärztinnen, Ärzte und Mitarbeiter in der Pflege die stetig steigende Arbeitsbelastung auch noch mit 65 oder 66 schaffen. Ein vorgezogener Ruhestand wird aber immer schwieriger und künftig nur noch bei ausreichender zusätzlicher Eigenvorsorge zu realisieren sein. Das betrifft auch die angestellten Ärztinnen und Ärzte. »Die Entgeltumwandlung ist auch für die Ärzte eine sehr effektive Form der Vorsorge, denn die Einzahlungen erfolgen aus dem Brutto. Allerdings ist es gerade für die Ärzte wichtig, einen einmal begonnenen Vertrag beim Wechsel des Arbeitgebers mitnehmen zu können. Genau das war für uns als traditioneller Partner der akademischen Heilberufe ein wesentlicher Grund, für eine aktive Beteiligung am Branchenversorgungswerk KlinikRente. Unseren Kunden, den Ärztinnen und Ärzten, können wir hierdurch innerhalb des Versorgungswerkes eine sehr hohe Portabilität bieten.«, so Hans Geiger, Vorstand der Deutschen Ärzteversicherung. 

Für die Vorsorge der ärztlichen Mitarbeiter der Krankenhäuser hat der Durchführungsweg Unterstützungskasse (KlinikRente Plus) einen besonderen Stellenwert. Hier können auch hohe Beträge steuerlich begünstigt für die Entgeltumwandlung aufgewendet werden. Allerdings gibt es bisher für diese Form der betrieblichen Altersversorgung noch keine Regelungen zur Vereinfachung der Portabilität. Deshalb ist gerade hierfür ein weit verbreiteter Branchenstandard von hoher Bedeutung. »Vor diesem Hintergrund wird das Versorgungswerk KlinikRente auch zunehmend von Tarifvertragsparteien als Lösung gesetzt.«, erklärt Geschäftsführer Gieseler.

 




Aktuelles