Warum sind Versorgungswerke sinnvoll?
Nach der Einführung des Rechtsanspruchs auf Entgeltumwandlung sind im Jahr 2002 zahlreiche Branchenversorgungswerke entstanden. So unter anderem: MetallRente, TextilRente, ChemieRente, HogaRente, KlinikRente sowie die Altersversorgung der Holz- und Kunststoffindustrie. Andere Versorgungswerke, wie die Presseversorgung, haben schon eine längere
Historie.
Ein wesentlicher Pluspunkt dieser Versorgungswerke liegt neben den reduzierten Kosten, der einfachen Administration und der unkomplizierten Mitnahme der Versorgung bei Arbeitgeberwechsel in deren Stabilitätsarchitektur. Zudem werden diese Versorgungswerke, was arbeits- oder steuerrechtliche Fragen betrifft, in der Regel branchenspezifisch weiterentwickelt. Doch dies sind nicht die entscheidenden Gründe! Langfristige Stabilität ist das A und O kompetenter betrieblicher Altersversorgung. Dieser Satz macht die eigentliche Aufgabe, bzw. den Sinn von Versorgungswerken klar. Versorgungswerke sind in der Lage, langfristig eine hohe Stabilität zu gewährleisten.
Wie lässt sich das in einer dynamischen Welt organisieren?
Eine angemessene Form, langfristige Stabilität zu organisieren, ist die Durchführung betrieblicher Altersversorgung über ein
Trägerkonsortium, dem Zusammenschluss mehrerer starker Versorgungsträger. Und zwar unabhängig davon, ob als steuerlicher Durchführungsweg die Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds oder eine Unterstützungskasse gewählt wird.