28.03.2011

KlinikRente weist Gesamtkostenquote aus

Das Versorgungswerk KlinikRente hat neue Maßstäbe für die Transparenz in der betrieblichen Altersver­sorgung gesetzt und weist seit März 2011 für seine Vorsorgeangebote eine Gesamtkostenquote aus. Diese geht über die Forderungen des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) hinaus, das seit 2008 den Kostenausweis bei Lebensversicherungen in Euro und Cent vorschreibt. Die Gesamtkostenquote schafft hier deutlich mehr Transparenz: Sie zeigt auf einen Blick, wie sich die Kosten des jeweiligen Vertrages auf die Wertentwicklung der Altersvorsorge auswirken. 

Damit setzt KlinikRente als eines der ersten Versorgungswerke ein Zeichen für mehr Transparenz in der betrieblichen Altersversorgung. Naturgemäß haben Unternehmen wie auch jeder einzelne Arbeitnehmer gerade bei der Entgeltumwandlung großes Interesse an Transparenz. "Jetzt werden Arbeitnehmer die Kostenvorteile der betrieblichen Altersversorgung noch besser erkennen", so Friedhelm Gieseler, Geschäftsführer des Versorgungswerkes KlinikRente. Aber auch die Unternehmen können so die Marktangebote besser vergleichen.

 

Was die Einführung einer Gesamtkostenquote zeigt 

Erstmals werden alle Kosten in einer zentralen Kennziffer berücksichtigt. Das sind sowohl die Abschluss- und Vertriebskosten als auch die laufenden Kosten der Versicherung. Bei der KlinikRente gibt die Gesamtkostenquote an, um wie viel sich die gesamte jährliche Wertentwicklung der Altersvorsorge unter Berücksichtigung dieser Kosten bis zum Rentenbeginn reduziert. Hierfür werden die Kosten in eine jährliche Renditeminderung über den betrachteten Zeitraum umgerechnet. 

Beispiel: Die KlinikRente kommt bei Entgeltumwandlung von 100 Euro brutto pro Monat für einen Arbeitnehmer (40), der 27 Jahre lang in die Direktversicherung "KlinikRente Classic" einzahlt, derzeit auf eine jährliche Wertentwicklung vor Kosten von 4,84 Prozent - samt Bewertungsreserven und Schlussüberschuss am Ende der Laufzeit. Für diesen Vertrag liegt die Gesamtkostenquote in der Ansparphase bei 0,67 Prozent. Die mögliche jährliche Wertentwicklung nach Kosten erreicht damit 4,17 Prozent. Das ist günstig, denn vielfach kommen Anbieter für vergleichbare Angebote auf eine etwa doppelt so hohe Gesamtkostenquote.

Im Produktinformationsblatt (PIB) weist KlinikRente neuerdings die Abschluss- und Vertriebskosten auch in Prozent der Beitragssumme aus. Transparent ist auch der Hinweis im PIB, dass alle dargestellten Kosten den bei Vertragsschluss vereinbarten Beitrag berücksichtigen und sich bei künftigen Vertragsänderungen wie Dynamikerhöhungen, Zuzahlungen während der Vertragslaufzeit oder Beitragsfreistellungen erhöhen oder verringern können. "In jedem Fall sieht der Kunde an prominenter Stelle und durch einen gesonderten Kasten hervorgehoben die Wertentwicklung nach Berücksichtigung der Kosten", so Gieseler.

 

Je mehr Unternehmen mitmachen, desto besser

Mit der Gesamtkostenquote, die auch als Effektivkosten bezeichnet wird, können erstmals Altersvorsorgeprodukte spartenübergreifend verglichen werden. Bereits seit Januar 2011 gehen die Lebensversicherer Allianz und Volkswohl Bund so vor. Die Allianz ist zugleich Führer des Konsortiums der KlinikRente, zu dem auch DBV, Deutsche Ärzteversicherung, Generali und Swiss Life gehören. "Je mehr Anbieter der Transparenzoffensive folgen, desto eher wird echte Markttransparenz erreicht", folgert Gieseler.

 

Betreuung in hoher Qualität bei günstigen Kosten

Auch bei einer sehr günstigen Kostenstruktur bietet das Versorgungswerk KlinikRente den Unternehmen der Gesundheitswirtschaft eine umfassende Betreuung. Nur so kann sichergestellt werden, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umfassend informiert werden und die Beteiligung an der betrieblichen Altersversorgung stetig steigt.

 

Kontakt für Medien

Versorgungswerk KlinikRente, Hubertus Mund
Robert-Perthel-Straße 4, 50739 Köln  
Telefon (0221) 29 20 93-10, Fax (0221) 29 20 93-70 
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