04.02.2011 13:23 Alter: 1 Jahre

KlinikRente wächst weiter - Stabilität und Transparenz schaffen Vertrauen

Von: Hubertus Mund

Das Versorgungswerk KlinikRente konnte 2011 wieder zulegen. 320 Unternehmen der Gesundheitswirtschaft (2010: 231) haben sich neu für eine Mitgliedschaft im Branchenversorgungswerk entschieden (+ 23 %). Das ist auch auf die besondere Sicherheitsarchitektur in Verbindung mit hoher Transparenz zurückzuführen.

Bei der Kapitalanlage setzt das Versorgungswerk nicht nur auf ein Pferd, sondern verteilt das Geld auf mehrere Lebensversicherer: Allianz, DBV, Deutsche Ärzteversicherung, Generali und Swiss Life. Alle fünf Gesellschaften haben eine Stabilitätsabrede getroffen, wonach schwach gewordene Anbieter ausgeschlossen oder ausgetauscht werden können. „Alle Anbieter der KlinikRente müssen harte Kriterien für Kapitalanlage und Sicherheit erfüllen“, bestätigt Geschäftsführer Friedhelm Gieseler. 

Die Stabilität und Effektivität der betrieblichen Altersvorsorge gewinnt nach der Finanzkrise weiter an Attraktivität. Deshalb vertrauen immer mehr Kliniken der besonderen Sicherheitsarchitektur von KlinikRente. Das starke Wachstum zeigt sich vor allem darin, dass 2010 das Neugeschäft der Verträge mit laufendem Jahresbeitrag auf 10,4 Millionen Euro anwuchs (+ 50 %). Dies ist umso bemerkenswerter, da die Branche im Schnitt kein nennenswertes Wachstum verzeichnen konnte. Die KlinikRente schaffte damit das beste Ergebnis seit ihrer Gründung 2002. Mit einem Plus von 28 % verzeichnet die KlinikRente das höchste Beitragswachstum der letzten drei Jahre. Die gebuchten Beiträge stiegen von 28,9 Mio. Euro auf 37,0 Mio. Euro Jahresbeitrag; auf Einmalbeitragsgeschäft wird bewusst verzichtet.

Die Zahl der angemeldeten Leistungsanwärter, also vor allem Ärzte und Schwestern, die Entgeltumwandlung über die Klinik-Rente betreiben, stieg um 38 Prozent. Der durchschnittliche Jahresbeitrag pro Arbeitnehmer beträgt 1.984 Euro (steuer- und sozialversicherungsfrei). Bereits über 1.400 Arbeitgeber schlossen bis heute mehr als 2.400 Gruppenverträge in den gängigen Durchführungswegen ab und zeigen damit das hohe Interesse an der Betriebsrente. Damit fühlt sich KlinikRente als Marktführer in der Gesundheitswirtschaft bestätigt. Gerade Ärzte, die relativ häufig den Arbeitgeber wechseln müssen, interessieren sich für eine einfache kostenfreie und administrationsarme Portabilität beim Arbeitsplatzwechsel des Arbeitgebers. 

Mit insgesamt 4,1 % laufender Gesamtverzinsung 2011 bei Direktversicherung und Unterstützungskasse kann sich die KlinikRente dem Druck der niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten nicht ganz entziehen (2010: 4,3 %). Allerdings fällt das Ergebnis besser aus als in der Branche insgesamt, die auf rund 4,0 Prozent kommt. Samt Schlussüberschuss und Bewertungsreserven erreicht die KlinikRente 2011 eine Gesamtverzinsung von 4,7 Prozent (2010: 4,9 %).

Im neuen Jahr verzeichnet das Versorgungswerk erneut steigende Nachfrage, zumal die Gesundheitsbranche sich weiterhin als Jobmotor zeigt. Kein Wunder: Zusätzliche Vorsorge über eine Betriebsrente ist in der Regel 25 Prozent effektiver als eine Privatvorsorge, etwa mit einer Basisrente. Noch deutlicher ist der Vorteil gegenüber der klassischen privaten Rentenversicherung: „Bei uns sind in der Regel netto über 30 Prozent mehr zu erwarten als bei der Privatrente“, hat Gieseler ausgerechnet. 

Diese zusätzliche Vorsorge soll vor allem die künftigen demografischen Veränderungen abfedern. Es ist kaum zu erwarten, dass Schwestern und Pflegekräfte gesundheitlich in der Lage sein werden, bis zum 67. Lebensjahr arbeiten zu können. Denn schon heute sind Krankenpflegehelfer laut AOK in der Gruppe der 60- bis 64-Jährigen die Berufsgruppe mit den dritthöchsten Ausfällen – mit 24,9 Fehltagen pro Jahr.

Besonderen Wachstumsschub 2011 erwartet Gieseler vom Konzept „KlinikRente AVL“ (www.klinikrente.de). Es knüpft an die Vermögenswirksamen Leistungen (VL) an: Durch die einfache Umbuchung auf Entgeltumwandlung ist mit einem identisch niedrigen Aufwand für die Arbeitnehmer eine doppelt so hohe Sparleistung möglich. „Mit der Lohnoptimierung kann eine heute 40-jährige Krankenschwester bis zum 65. Lebensjahr mehr als 30.000 Euro zusätzlich ansparen; gleichzeitig sparen die Unternehmen Lohnnebenkosten“, wirbt Gieseler für verstärkte Entgeltumwandlung.


Dateien:
KR-P_11_502_PM01.doc496 K



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